In der Schweiz gibt es eine Quellensteuer von 35 % auf Dividenden. Aber 20 % davon können Sie zurückbekommen, wenn Sie einen Antrag stellen. Dies betrifft sowohl Einzelpersonen als auch Firmen. Die Rückerstattung kann Ihren Geldbeutel spürbar entlasten. In diesem Leitfaden zeigen wir Ihnen, wie Sie die Quellensteuerrückerstattung erhalten.
Die Rückerstattung der Quellensteuer ist wichtig für alle, die in der Schweiz Dividenden bekommen. Wir bieten Ihnen hier alle wichtigen Informationen dazu. Sie sind einfach zu verstehen und helfen auch, im Internet besser gefunden zu werden. Unser Ziel ist es, Ihnen klare Informationen zu geben. Damit wollen wir sicherstellen, dass Sie gut informiert sind.
Wesentliche Punkte
- In der Schweiz wird eine Quellensteuer von 35 % auf Dividenden erhoben.
- 20 % der schweizerischen Quellensteuer können durch Antrag zurückerstattet werden.
- Die Rückerstattung erfordert die Einreichung eines Formulars und die Bestätigung durch das lokale Finanzamt.
- Einige Broker stellen kostenlose «TAX-Voucher» für den Rückerstattungsprozess zur Verfügung.
- Die richtige Beantragung kann helfen, doppelte Besteuerung zu vermeiden.
Was ist die Quellensteuer in der Schweiz?
Die Quellensteuer in der Schweiz wird direkt bei der Auszahlung an den Empfänger erhoben. Sie betrifft Einkünfte wie Dividenden, Zinsen und Lizenzgebühren. So wird sichergestellt, dass Steuerausländer eine Grundsteuer zahlen.
In der Schweiz beträgt die Quellensteuer auf Dividenden 35%. Diese kann mit der Abgeltungssteuer in Deutschland verrechnet werden. Dabei können 15% der Steuerlast in Deutschland angerechnet werden. Das bedeutet, dass man eine Erstattung für 20% bei den Schweizer Behörden beantragen kann.
Grenzgänger und Arbeitnehmer ohne steuerlichen Wohnsitz in der Schweiz müssen auch Quellensteuer zahlen. Die Quellensteuer in der Schweiz hängt von der Höhe des Gehalts ab. Sie wird monatlich, vierteljährlich oder jährlich abgeführt. Personen ohne Aufenthaltsgenehmigung zahlen ebenfalls Quellensteuer auf ihre Löhne. So wird eine Besteuerung von Personen ohne steuerlichen Wohnsitz in der Schweiz erreicht.
Ein Vergleich der Quellensteuer zwischen der Schweiz und Deutschland ist interessant.
Land | Quellensteuer | Abgeltungssteuer |
---|---|---|
Schweiz | 35 % | n/a |
Deutschland | 25 % | 10 % |
Dank des Doppelbesteuerungsabkommens zwischen den beiden Ländern ist eine Erstattung von 20% der Schweizer Quellensteuer möglich. Der Antrag auf Rückerstattung kann für bis zu drei Jahre gestellt werden. Das vereinfacht die Quellensteuererstattung und bietet finanzielle Erleichterung.
Warum eine Quellensteuerrückerstattung in der Schweiz erforderlich ist
Investoren und Firmen können in der Schweiz viel Geld sparen. Das liegt an der Rückerstattung von Quellensteuer. Diese Steuer wird auf Einkünfte wie Dividenden und Zinsen erhoben. Ein Satz von 35% wird automatisch abgeführt. Bei einem Doppelbesteuerungsabkommen kann man etwas zurückbekommen.
Überblick über Doppelbesteuerungsabkommen
Um Doppelbesteuerung zu vermeiden, gibt es Doppelbesteuerungsabkommen. Sie gelten für Personen und Unternehmen. Ein solches Abkommen zeigt, welches Land Steuern erheben darf. Für Schweiz-Deutschland gibt es eine Rückerstattung bis drei Jahre rückwirkend.
Rechtsgrundlage und gesetzliche Bestimmungen
Im Schweizer Recht gibt es Grundlagen für die Rückerstattung. Die Doppelbesteuerungsabkommen sind Teil davon. Man braucht spezielle Formulare dafür. Diese holt man vom Schweizer ePortal.
Es ist wichtig, alles richtig und pünktlich einzureichen. Normalerweise antwortet die Steuerverwaltung schnell. Die Zahlung kann aber mehr Zeit in Anspruch nehmen und erfolgt in CHF.
Voraussetzungen für die Rückerstattung von Quellensteuer
Um eine Steuerrückerstattung Schweiz zu bekommen, musst du bestimmte Bedingungen erfüllen. Du solltest in einem Land wohnen, das ein Abkommen mit der Schweiz hat.
Ein Quellensteuererstattung Formular ist nötig, um die Rückerstattung zu beantragen. Du musst deinen Namen, Adresse und Bankdetails angeben. Je nachdem, wo du wohnst, brauchst du vielleicht zusätzliche Papiere.
In der Schweiz werden meist 35% Quellensteuer auf Dividenden genommen. Deutschland hat eine eigene Steuer. Aber für Deutsche kann die Schweiz 20% zurückzahlen. Das steht im Abkommen zwischen den Ländern.
Man kann diese Rückerstattung sogar für die letzten drei Jahre anfordern. Das Geld bekommt man in CHF. Achtung: Es kann zu Gebühren für das Umrechnen und Überweisen kommen. Die Anfrage schickt man an die Steuerbehörde des Kantons, in dem der Pensionsfonds sitzt.
Quellensteuerabzug | Prozentsatz |
---|---|
Schweiz auf Dividenden | 35% |
Deutschland Abgeltungssteuer | 10% |
Rückerstattung laut DBA | 20% |
Heute kann man den Antrag auch online stellen. Wichtig ist, dass du alle Unterlagen richtig und rechtzeitig abgibst. So vermeidest du Verzögerungen bei der Steuerrückerstattung Schweiz.
Der Prozess der Quellensteuerrückerstattung in der Schweiz
Um in der Schweiz die Quellensteuer zurückzubekommen, musst du gut vorbereitet sein. Der Prozess ist klar, aber du musst die Regeln genau kennen. Dies gilt für Online-Anträge und das Einreichen von Papieren.
Beantragung der Rückerstattung
Die meisten beantragen die Rückerstattung heute online. Ein wichtiges Tool ist der Snapform Viewer. Mit ihm füllst du das Quellensteuererstattung Formular aus und sendest es digital. Die notwendigen Formulare findest du auf der Webseite der Eidgenössischen Steuerverwaltung.
Notwendige Dokumente und Formularanforderungen
Für die Rückerstattung der Steuer in der Schweiz brauchst du spezielle Dokumente:
- Kapitalleistung: Eine Kopie der Auszahlungserklärung inklusive Bruttobetrag und Datum.
- Renten: Eine Kopie der Rentenbestätigung mit Bruttobetrag und Dauer der Rückerstattung.
- Nationalität: Jede Nationalität muss angegeben werden, für mögliche Steuervorteile.
- Quellensteuerabzug: Der CHF-Betrag, der Quellensteuerabzug, ist wichtig.
Fristen und Bearbeitungsdauer
Es ist wichtig, Fristen einzuhalten, damit alles reibungslos verläuft. Die Formulare müssen komplett und korrekt sein. Schicke sie an die Steuerbehörden des zuständigen Kantons. Die Bearbeitung kann Wochen dauern, je nach Fall. Frühes Einreichen verhindert Verzögerungen.
Häufige Fehler und wie man sie vermeidet
Bei der Steuerrückforderung treten oft Fehler auf. Diese Fehler können vermieden werden, wenn man sich gut vorbereitet und genau weiss, was gefordert ist. Ein häufiger Fehler ist das falsche Ausfüllen der Formulare. Um Fehler zu vermeiden, folgen Sie genau den Anweisungen und geben Sie alle Informationen richtig an.
Ein anderer Fehler bei der Quellensteuererstattung in der Schweiz ist das Versäumen der Fristen. Jeder Antrag hat eine Frist, die man einhalten sollte. Auf Websites wie der der Eidgenössischen Steuerverwaltung finden Sie die Fristen.
Zudem ist es wichtig, alle nötigen Dokumente beizufügen. Wenn Dokumente fehlen, kann der Antrag verzögert oder abgelehnt werden. Stellen Sie sicher, dass Sie alle Dokumente, wie Einkommensnachweise und Steuerbescheinigungen, beifügen.
Befolgen Sie diese Tipps, um Fehler zu vermeiden. So sichern Sie einen problemlosen Ablauf der Quellensteuererstattung.
- Korrektes Ausfüllen der Formulare.
- Fristgerechte Einreichung der Anträge.
- Beifügen aller erforderlichen Dokumente.
Fazit
Investoren, die in ausländische Aktien investiert haben, sollten das Thema Quellensteuerrückerstattung in der Schweiz nicht übersehen. Viele wissen nicht, dass sie einen grossen Teil der Quellensteuern zurückbekommen können. Schätzungen zeigen, dass Schweizer Investoren jedes Jahr bis zu 16 Milliarden Euro an Steuern nicht zurückfordern.
Jährlich könnten bis zu 4 Milliarden Schweizer Franken zurückerstattet werden. Ein wichtiger Schritt ist die Nutzung digitaler Tools. Ein Beispiel ist das Tool von Divizend, das dabei hilft, die Komplexität zu reduzieren. Doch etwa 75% der Investoren sind sich dieser Möglichkeiten nicht bewusst. Sie finden die Vorschriften zu kompliziert. Der Antrag für Rückerstattungen kann bis zu drei Jahre nach der Dividendenzahlung gestellt werden.
Fintechs wie Divizend und Institutionen wie die Schweizer Börse SIX bieten Hilfestellungen an. Sie arbeiten meist mit Banken und Grossinvestoren zusammen. Dank eines neuen ePortals der Eidgenössischen Steuerverwaltung wird der Prozess bald einfacher. Diese Veränderungen könnten das Volumen der Rückerstattungen in der Zukunft erhöhen. Das ist eine gute Nachricht für Anleger.
Um alle Vorteile der Quellensteuerrückerstattung in der Schweiz zu nutzen, muss man gut informiert sein. Es ist wichtig, sich mit den Regeln vertraut zu machen. Eine sorgfältige Vorbereitung und pünktliche Einreichung der Unterlagen sind entscheidend. Nur so können Investoren sicher sein, ihre Steuererstattungen zu erhalten.